Letzte Großübung der Samtgemeinde Landesbergen! 28. Oktober 2011 Aktive

Als am Freitagabend die 9 Feuerwehren der Samtgemeinde Landesbergen nach Sirenenalarm um 20.07 Uhr zum Kraftwerk Landesbergen ausrückten, dachte niemand daran, an einer fast historischen Übung teilzunehmen. Eine solche Großübung unter dem Namen der Samtgemeinde Landesbergen wird es nicht mehr geben. Aber bei den vielen Aufgaben des realistischen Einsatzszenarios konnte erstmal niemand darüber nachdenken.

In einem verrauchten Keller des Statkraft Kraftwerkes wurden 2 Personen vermisst. Mehrere Verpuffungen hatten ihnen den Fluchtweg abgeschnitten und sie ohnmächtig werden lassen. 2 weitere Mitarbeiter wurden in einem riesigen Kühlwasserrohr vermisst. Ihre Rettung stellte eine besondere Herausforderung und Mutprobe dar. Das Rohr mit einem Innendurchmesser von über 3 Metern hatte nur einen Zugang durch ein Mannloch von 50 Zentimetern. Das Atemschutzgerät musste zum Durchschlüpfen absetzt werden. Menschen mit Platzangst bekämen schon beim Zuschauen panische Gefühle. Die Verletzten durch dieses Nadelöhr zu retten war eine Riesenaufgabe.

Die Sanitäter der Johanniter übernahmen sie in ihr Rettungsfahrzeug. Während andere Einheiten den Brand des Kantinendaches bekämpften, mussten Geräteträger ein geborstenes Dampfrohr abdichten. Ein brennender Container und ein Flüssigkeitsbrand forderten dann noch die letzten Einsatzkräfte. Der Aufbau eines Hydroschildes und die großflächige Ausleuchtung mussten technisch gelöst werden. Samtgemeindebrandmeister Andreas Haake und Mitarbeiter von Statkraft hatten eine glaubwürdige und anspruchvolle Schadenslage inszeniert.

Den Einsatzleitern wurde ein flexibles Reagieren auf verschiedene Gefahrenpunkte abverlangt, die Mannschaften mussten ihre gebündelte Fachkenntnis in die Wagschale werfen. Die Geräteträger, denen auch Statkraftmitarbeiter angehörten, hatten keine leichte Aufgabe.

Als sich dann die über 150 Einsatzkräfte zum gemeinsamen Essen versammelten, dankte Andreas Haake allen für ihre Leistungen und Einsatzbereitschaft. Auch wenn es in der neuen Gemeinde Mittelweser weitergehen wird, stellt doch diese letzte Großübung der ablaufenden Landesberger Gemeinde das Ende einer langen Ära da. Produktionsleiter Jobst Dreier war sicher, dass diese Feuerwehren auch in der Zukunft mit ihrem Engagement für die Sicherheit seines Betriebes und der Bevölkerung sorgen werden. Nach ca 3 Stunden rückten die Kräfte wieder in ihre Standorte ein.

admin

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